Wenn die Gelenke streiken...

Arthrose aufhalten, den Knorpel schützen!

Arthrose - der Kollaps der Gelenke

Arthrose ist ein Leiden, das besonders älteren Menschen zu schaffen macht. Häufig beginnen die Beschwerden schon in den besten Jahren ab Mitte 40. Besonders die Gelenke, die das Körpergewicht zu tragen haben, machen plötzlich Probleme. Wirbelsäule, Hüften und sehr häufig die Knie schmerzen oft so sehr, dass jede Bewegung zur Qual wird.

Damit die Kniegelenke schmerzfrei bewegt werden können, brauchen sie neben einer intakten Knorpelschicht ausreichend Gelenkflüssigkeit. Diese Gelenkflüssigkeit ist zähflüssig (viskös) und elastisch. Sie wirkt wie ein Schmiermittel und sorgt für einen reibungslosen Bewegungsablauf. Ähnlich wie Motoren oder Maschinen müssen auch die Gelenke regelmäßig geschmiert werden, damit sich die Gelenkflächen nicht aneinander reiben und schmerzen oder im schlimmsten Fall eines Tages gar nicht mehr funktionieren.

Junge gesunde Menschen haben im allgemeinen keine Gelenkschmerzen. Sie bewegen sich viel und verfügen über ausreichend Gelenkflüssigkeit. Die zahlreichen körperlichen Aktivitäten sorgen dafür, dass immer genügend Flüssigkeit neu gebildet wird.

Im Alter, nach langjähriger Nutzung und auch Abnutzung der Gelenke, lässt die körpereigene Produktion der Gelenkflüssigkeit oft nach und die Knorpel in den Gelenken werden rauh. Die Folgen: Die Kniegelenke sind nicht mehr genug geschmiert und können Stöße nicht mehr ausreichend abpuffern. Es kommt zu starken Schmerzen, so dass selbst kurze Spaziergänge unmöglich werden und sogar einfache Erledigungen im Haus Mühe bereiten.

Damit die Schmerzen nachlassen, vermeidet man ihre Auslöser; d.h. man läuft so wenig wie möglich, bückt sich nur, wenn es gar nicht anders geht und sitzt oder liegt viel. Dieses gut verständliche Vermeidungsverhalten verschlimmert die Erkrankung. Bewegung führt nämlich zur Bildung neuer Gelenkflüssigkeit, viel Ruhe dagegen signalisiert dem Körper: Die Gelenke werden nicht gebraucht, neues Schmiermittel ist nicht nötig. Statt die Produktion anzuregen wird also immer weniger oder gar keine Gelenkschmiere mehr produziert und die Gelenke schmerzen immer heftiger.

Was kann man also tun, um aus diesem Teufelskreis, in dem jede Bewegung schmerzt, aber jede unterlassene Bewegung die Schmerzen auf Dauer nur vergrößert, auszubrechen?

Knorpelschutz-Behandlung - eine neue Möglichkeit der Arthrose-Therapie

Die Arthrose ist nicht heilbar, da es sich hierbei um eine Abnutzungserscheinung des Körpers handelt. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass man auch die mit der Erkrankung verbundenen Schmerzen akzeptieren muss. Der Arthroseschmerz lässt sich dank moderner Medizin heute weitgehend lindern: Sie bleiben trotz Arthrose beweglich und können aktiv am Leben teilnehmen. Dadurch verbessert sich einerseits Ihre persönliche Lebensqualität; andererseits ist mehr Bewegung auch Hilfe zur Selbsthilfe. Bewegung regt die Gelenke an, wieder mehr Gelenkflüssigkeit zu produzieren, das Fortschreiten der Erkrankung wird verlangsamt.

Eine hochwirksame Therapiealternative ist hier die Knorpelschutz-Behandlung. Anders als die herkömmliche und oft schwer verträgliche Schmerzmittelbehandlung ist sie im allgemeinen mit keinerlei Nebenwirkungen verbunden.

Bei der Therapie wird kein Medikament im eigentlichen Sinn, sondern eine synthetisch hergestellte Substanz verwendet, durch die sich die natürliche Gelenkflüssigkeit ersetzen lässt. Wie eine flüssige Prothese füllt dieses Gleitmittel die fehlende Gelenkschmiere auf, um so die Verbindung von Bewegung und Schmerz aufzulösen und umzukehren.

Oft spüren die Patienten schon nach der ersten Behandlung eine deutliche Besserung. Der Schmerz klingt ab, Sie können sich wieder besser bewegen. Ihr Körper bildet mehr eigene Gelenkflüssigkeit und schützt und stärkt dadurch die Gelenke.

Weil die Knorpelschutztherapie die Beweglichkeit insgesamt verbessert, kommt es zugleich zu Langzeiteffekten. Der Schmerz lässt nicht nur zeitweise, sondern auch auf Dauer nach. Die bei der Knorpelschutz-Therapie verwendeten Substanzen sind der Gelenkflüssigkeit ähnlich und werden im Körper auch auf die gleiche Weise biologisch abgebaut. Damit ist die Therapie auch für Patienten, die unter einer Allergie leiden, gut verträglich.

In ihren Eigenschaften sind die synthetischen Substanzen sogar eine Hochleistungsausgabe der körpereigenen Gelenkflüssigkeit: Sie schmieren und puffern noch besser ab. Die künstliche Gelenkschmiere wirkt zweifach: Sie schützt und stärkt. Jüngste Forschungen zeigen, dass sich die Substanz wie ein Blocker zwischen das Schmerzempfinden und seine Weiterleitung an das Gehirn setzt. Damit wirkt die Knorpelschutz-Behandlung wie ein Schmerzmittel, ohne dabei den Magen- und Darmtrakt zu belasten.

Wie wird die Knorpelschutz-Therapie durchgeführt?

Die Knorpelschutz-Behandlung ist eine Injektionstherapie: die künstliche Gelenkflüssigkeit - der Flüssigkeitsstoßdämpfer - wird direkt in den Gelenkspalt injiziert. Die Injektion verursacht in der Regel keine Schmerzen, auf Wunsch ist jedoch eine lokale Betäubung möglich. Meist sind fünf Injektionen für eine wirksame Therapie notwendig. Diese werden einmal pro Woche durchgeführt. Die schmerzlindernde Wirkung hält im allgemeinen sechs bis zwölf Monate, in Einzelfällen auch länger an. Durch eine regelmäßige Auffrischung ist in vielen Fällen auch auf längere Sicht Schmerzfreiheit zu erreichen.

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Wie bei allen Methoden zur Behandlung von Schmerzen reagieren die Patienten auch auf die Knorpelschutz-Therapie unterschiedlich. Völlige Schmerzfreiheit kann auch diese Alternative nicht garantieren. Sie eröffnet aber in jedem Fall eine neue Perspektive auf dem Weg zu mehr Beweglichkeit und mehr Lebensqualität - mit und trotz Arthrose. Die Vorteile der Behandlung liegen auf der Hand:

  • effektive Schmerzlinderung
  • Wiederherstellung der Beweglichkeit
  •  Einsparung von Schmerzmitteln
  • Verbesserung der Gelenkfunktion
  •  kurze Behandlungsdauer

Knorpelschutz-Therapie - eine sinnvolle Investition in Ihre Gesundheit

Die Knorpelschutz-Behandlung zählt wie viele innovative Therapieverfahren derzeit nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Wir bieten Ihnen diese effektive Form der Arthrose-Behandlung daher als individuelle Gesundheitsleistung an. Die Honorierung erfolgt nach der privaten Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wir beraten und informieren Sie gern ausführlich!